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Allgemein

CELLULITE BEHANDLUNGEN

“Mehr als 80 Prozent aller Frauen leiden unter der so genannten ‚Zellulitis‘, Orangenhaut, oder besser Cellulite!” (Medical Tribune, 4 / 1996)

Der Stoff, aus dem Cellulite ist, sind Schlackenstoffe (Stoffwechselrestprodukte). Diese sind großmolekular und lymphpflichtig. Lymphe fließt jedoch nicht von selbst, sondern nur mit Hilfe der Muskelpumpe. Genau die funktioniert bei Cellulite jedoch nicht, weil das Bindegewebes schlaff ist; der Druck des Muskels auf die Lymphgefäße hat keinen Gegendruck und verpufft durch die Haut. Jetzt muss Hilfe von außen herbei: Lymphdrainage. Erste Hilfe bei Cellulite Die Alternative zur manuellen Lymphdrainage ist die mechanische Lymphdrainage mit Luftdruckmanschetten. Dabei gilt immer: „Weniger ist mehr“! Je mehr Cellulite – desto weniger Behandlungsdruck; sonst werden die sensiblen Lymphgefäße schnell so zusammengequetscht, dass gar nichts mehr fließt!

Alternativen zur Lymphdrainage Eine Alternative zur Lymphdrainage ist das Body Wrapping. Hier liegt die Kundin eine Stunde lang in einem Kompressions- wickel. Das gut funktionierende Verfahren von High Care® Cosmetics ist patentiert. Vorteile dieser Behandlung: So gut wie kein Wareneinsatz und kaum Personalbindung. Außerdem gibt es noch die Saugpumpenmassage (kurz SPM®). Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Massage und Schröpfen. Durch Unterdruck wird das Gewebe samt Unterhautfettgewebe in einer Art ‚Schröpfglas‘ angesaugt. Ihr Vorteil: Man kann mit der SPM® direkt nach der Lymphdrainage weitermachen, um Fettpölsterchen zu reduzieren oder Bindegewebe zu straffen.

Last but not least… …gibt es dann noch gigantische Lymphpumpen wie die Vacustyler®-Unterdruckröhre. Da liegt man mit seinen Problemzonen direkt im „Schröpfglas“. Den Rest machen Unterdruckwellen. Die Lymphgefäße werden vollautomatisch aufgesogen und rhythmisch dilatiert und komprimiert. Das wirkt wie ein externes Lymphherz.

Nicht vergessen: Viel trinken!   Egal für welche Methode der Lymphdrainage Sie sich entscheiden, bei allen müssen Sie etwas Wesentliches in der Beratung beachten: Ihre Kund(inn)en müssen ausreichend trinken! Ausreichend heißt: ca 30ml Flüssigkeit pro kg / Körpergewicht pro Tag. Wer an Cellulite leidet, tut dies augenscheinlich nicht. Der Körper hat zu wenig Flüssigkeit, die Lymphe kann nicht fließen, die Muskelpumpe nicht richtig abeiten! Und das sieht man dann auch von außen.

Die physiologische Muskelpumpe: Schlackenstoffe können und dürfen nicht vom Blut transportiert werden, sonst kämen sie zum Herzen und vom Herzen in die Lunge. Damit das nicht passiert, haben wir Menschen – wie alle Wirbeltiere – ein spezielles zusätzliches Gefäßsystem: Das Lymphsystem. Der Transport von Schlackenstoffen ist seine Hauptaufgabe.

Lymphe fließt jedoch nicht von selbst. Es gibt kein Herz, keine Pumpe, keinen Motor. Man sagt vielmehr: „Lymphe muss geflossen werden“. Das heißt: wir müssen uns bewegen, um mit Hilfe der physiologischen Muskelpumpe den Lymphfluss in Gang zu setzen.

…das Herz des Lymphsystems ist die Muskulatur 
Wer Cellulite hat, hat jedoch ein Problem. Bei dem funktioniert die Muskelpumpe nämlich nicht ausreichend, auch wenn er / sie sich bewegt. Der Verursacher dieses Übels ist das Bindegewebe. Wenn das schlaff ist, „verpufft“ der Muskelpumpendruck.

Jetzt ist Hilfe von außen gefragt! Und diese Hilfe hat einen Namen: Lymphdrainage. Mithilfe von Lymphdrainage wird der Lymphfluss von außen (über- bzw. durch die Haut)  zum Fließen gebracht.

Jetzt geht’s weiter
In den aufgeblähten Fettzellen können sich neben den Schlackenstoffen auch Depotfette („Fettpölsterchen“) ansammeln. Diese bestehen z.B. aus aufgespeicherter Glukose (Kohlenhydrate), Triglyceriden (Fett) und Aminosäuren (Eiweiß). Sie sind abgelagert und noch nicht verbrannt bzw. verstoffwechselt. Die hat unser Körper für „schlechte Zeiten“ angesammelt.

Hier ist wichtig: Richtig Fett aufspeichern kann man in den Problemzonen nur, wenn das Bindegewebe schlaff ist. Nur dann haben die Fettzellen genügend Platz, um sich aufzublähen! Wenn das Bindegewebe noch straff ist, geht das nur bedingt. Dann bleiben die Nährstoffe im Dünndarm und man bekommt einen „Bierbauch“..

Der BMI (Body Maß Index)

Wer „Fettpölsterchen“ hat, ist in der Regel auch übergewichtig. Das kann man messen. Hier kommt der BMI (Body Maß Index) als grobes „Messeisen“ zum Einsatz. Wir haben bei Weyergans BMI – Scheiben, mit denen Sie den Index sofort feststellen können. Alles, was bei den Damen über 21 ist, ist nicht mehr nur Cellulite sondern schon „Depotfett“ und sollte in der Kabine oder auf der Fläche differenziert behandelt werden

In unserem Konzept einer Differenzierten Cellulite Behandlung (DCB®) berücksichtigen wir den BMI. Das Ziel: Depotfette werden verbrannt! Wenn Depotfett verbrannt wird, wandelt es sich in Energie, Wärme und Schlackenstoffe um. Das Ergebnis: Die Haut glättet sich noch weiter und man verliert an Umfang und Gewicht.

Die richtige Behandlung gegen Depotfette

Eine effektive Methoden der Fettverbrennung ist natürlich Sport. Hartnäckigen Pölsterchen an Hüften, Po oder Oberschenkeln sollte man jedoch zusätzlich mit dem „AE“-Stick zu Leibe rücken. Das ist ein  Roll-Stift und ein echter „Fatburner“. Den sollte jede Kundin mit einem BMI > 21 (Männer > BMI 25) zuhause haben und vornehmlich abends auftragen

Seit etlichen Jahren bewährt ist auch die Kavitation Ultraschall und Cryolipolyse. Dabei wirken Kavitation, oder Kältebehandlung  die Fett weg Methode der Fettzellen, ein. Behandlungen werden dabei direkt auf die Problemzonen aufgeklebt.